Perfekte Abdichtung von HEPA-Filtern für RLT-Anlagen

 

Die Aufgabe des Innenraumfilters von Raumlufttechnischen Anlagen besteht darin, Schadstoffe wie Ruß und Staub selbst bei extremen Wetterlagen und Einflüssen aus der Umgebungsluft zu entfernen und den Innenraum mit der gereinigten Luft zu versorgen.

Die zunehmende Belastung der Luft mit Feinstaub hat zu der Formulierung einer neuen internationalen Prüfnorm ISO 16890 geführt. Sie ersetzt die Filterklassifizierung nach der bisherigen Norm EN 779, wonach der Wirkungsgrad eines Luftfilters realitätsfern als Mittelwert bewertet wurde und zwar nur für Partikelgrößen von 0,4 µm.

Mit der neuen Methode zur Bewertung von Luftfiltern wird ein Paradigmenwechsel vollzogen: Künftig werden die Filterabscheidegrade (min. 50 %) mit Blick auf die Feinstaubklassen PM1 (< 1µ), PM2,5 (< 2,5µ) und PM10 (< 10µ) bestimmt. Diese Klassen werden auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und von Umweltbehörden als Bewertungsgrößen herangezogen.

Filtermedien verrichten die zweckgebundene Arbeit der Filteranlagen. Das Filtermedium übernimmt die physikalische Aufgabe der Trennung von Gasen und Feststoffen. Sie werden je nach Einsatzgebiet, unterschiedlichen Temperaturen, neutralen, trockenen, feuchten oder chemischen aggressiven Gasen, feinen oder groben Stäuben ausgesetzt.

Filtermedien sind sensible Gebilde, hergestellt aus feinen natürlichen oder synthetischen Fasern. Je feiner die Faser ist, um so größer ist die spezifische Oberfläche und in der Regel wird der Abscheideeffekt verbessert. Kleinste Partikel (< 5 µm) werden durch die elektrostatische Anziehungskraft der Faser aus der Luft abgeschieden. Mit dieser Technik filtern qualitativ hochwertige Partikelfilter Staub und Partikel fast zu 100 Prozent aus der Luft heraus.

Aber selbst feinste Feinstaubfilter können nicht verhindern, dass ungefilterte Luft am Filtermedium vorbei durch einen undichten Filtersitz in den Innenraum gelangt. Hier sorgen die Polyurethan basierten Schaumdichtungs- und Vergussprodukte FERMAPOR® K31 und FERMADUR® von Sonderhoff für einen absolut dichten Filtersitz.

Perfektes Absaugen durch optimale Filterverklebung

Jeder handelsübliche Staubsauger ist mit einem Gebläse ausgerüstet , das bei Benutzung einen Unterdruck erzeugt. An der Saugseite des Staubsaugers ist eine Ansaugöffnung. Die angesaugte Luft wird direkt in den luftdurchlässigen Beutel geleitet. Dieser filtert die Luft und sammelt gleichzeitig den Staub. Gebräuchlich sind Beutel aus mehrlagigen Papierfiltern (2–5 Lagen unterschiedlicher Körnung) oder Vliesstoff-Beutel.

Normalerweise durchströmt die Luft nach dem Beutel einen weiteren Filter, der noch feineren Staub abscheidet. Vor dem Motor sitzt noch ein Grobfilter, der Motor und Gebläse schützt, falls der Beutel durch das Einsaugen scharfer Gegenstände reißt. Im Abluftbereich findet man in der Regel einen Mikrofilter, der auch den feinen Kohleabrieb der Kohlebürsten des Motors festhält.

Die Dichtungen und Verklebungen von Sonderhoff sorgen dafür, dass die Filter das halten, was sie versprechen: Sauber Luft.

Bakterien und Schimmelpilze haben keine Chance

 

Spezielle Additive in der Materialrezeptur der antimikrobiellen FERMAPOR® K31 Schaumdichtungen sorgen für den wirksamen Schutz der Abdichtungen von klimatechnischen Bauteilen zur Luftverteilung, wie zum Beispiel Lüftungsgitter, Luftfilter, Zerstäuber und Zugangsschleusen, gegen einen Befall mit gesundheitsschädlichen Mikroorganismen. Die Prüfungsergebnisse des Instituts für Lufthygiene (ILH Berlin) nach DIN EN ISO 846 (Bestimmung der Einwirkung von Mikroorganismen auf Kunststoffe) bestätigen, dass das Dichtungsmaterial von Sonderhoff nicht als Nährstoffquelle für Mikroorganismen dient.

Mit diesen Produkten kann Sonderhoff die Hygieneanforderungen der Hersteller von Lüftungs- und Klimatechnik an raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) nach VDI 6022 für das Abdichten und Verkleben von Luftfiltern erfüllen. Sie dichten den Filtersitz stets zuverlässig ab, für eine optimale Belüftung von Wohn-, Betriebs- und Büroräumen mit sauberer Luft und ein gesundes Klima für das Wohlbefinden der Menschen.

Geldichtungen für Reinräume – superdicht, glasklar und blasenfrei


Modernste Produktionsverfahren wie z. B. in der pharmazeutischen und mikroelektronischen Industrie erfordern ein hohes Maß an Luftreinheit. Die hierfür erforderlichen Luftfilter für Reinräume, von HEPA- (High Efficiency Particulate Airfilter) bis Super-ULPA-Filtern (Ultra-Low Penetration Air) müssen nicht nur nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt werden, sondern im eingebauten Zustand auch einen Leckage freien Sitz haben.

Das stellen die Geldichtungen FERMADUR® aus Polyurethan oder FERMASIL® aus Silikon für hocheffiziente Reinraumfilter sicher. Mit der präzisen Dichtungstechnologie der Misch- und Dosieranlagen von Sonderhoff werden die Geldichtungen blasenfrei und glasklar in die Nut der Filterrahmen appliziert. Sie sind auch in niedrigen Shore-Härten verfügbar. Durch eine hohe Alterungsbeständigkeit der Geldichtungen sind Leckagen oder nachlassende Spannung der Filterabdichtungen ausgeschlossen.